| |
...unser
BRUTUS
vom Klostergarten |
|
|
 |
|
 |
Der Hund für´s Leben
Wer einen Hund ins Haus genommen,
der hat den besten Freund gewonnen.
Dass dieses Tier das Beste sei,
erzählt man, und noch allerlei:
Gehorcht aufs Wort und bellt nicht viel,
ist stets bereit zu einem Spiel,
mag Kinder gerne, beißt sie nicht;
fast meint man manchmal , das er spricht.
Vom Aussehen gar nicht erst zu reden.
Für uns ist er der Hund fürs Leben!
So wunderschön und gut geraten,
dabei verschweigt man all die Taten,
die unserm Freund so gut gelingen
und uns so oft in Rage bringen.
Bleibt dieser Kerl allein zu Haus,
denkt er sich üble Sachen aus:
An einem Montag frisst er Kuchen,
den wir danach vergeblich suchen.
Am Dienstag sind die Nüsse dran,
die er so sauber knacken kann.
Man sammelt dann auf allen vieren,
die Schalen, die den Teppich zieren.
Am Mittwoch stellt er dann fest,
das Klopapier sich reißen lässt
( ganz abgesehen von Zigaretten,
die uns sonst nur geschadet hätten).
Am Donnerstag platzt mir der Kragen,
denn alles kann man nicht ertragen.
Da wird das Untier angefaucht,
das es gleich in die Ecke kraucht.
Hat dieser Kerl doch glatt vergessen,
daß wir auch gern Buletten essen!
Was macht man nur mit diesem Köter?
Vielleicht ´ne Zeitung auf den Pöter?
Er schaut mich an, der Bösewicht,
nein, diesmal schaff´ich´s wieder nicht!
Auf frischer Tat soll man doch strafen.
Und nicht, wenn er grad süß geschlafen.
Der Hund versteht auch so ganz gut
und Tags darauf nichts Böses tut.
Wie´s weitergeht, bleibt jetzt noch offen,
er lernt es noch - wir wollen hoffen!
Verfasser unbekannt
Der alte Kettenhund
Ich bin allein, es ist schon Nacht
und stille wird´s im Haus.
Dort ist ein Feuer angefacht,
dort ruht mein Herr sich aus.
Er liegt im warmen Federbett,
deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett
bewache seine Ruh´.
Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht,
der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht,
ich bin ja auch schon alt.
Die Hütte, die mein Herr versprach,
erlebe ich nicht mehr.
Der Regen tropft durchs morsche Dach,
Stroh gab´s schon längst nicht mehr.
Die Nacht ist kalt, der Hunger quält,
mein winseln niemand hört-
und wüßt´mein Herr auch, was mir fehlt,
er wird nicht gern gestört.
Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal
leck ich die Schüssel aus.
den Knochen, den ich jüngst versteckt,
den grub ich längst schon aus.
Die Kette, die schon oft geflickt,
sie reibt den Hals mir bloß.
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück,
und nie werd´ich sie los.
Was Freiheit ist, das lern´ich nie,
doch weiß ich, ich bin treu.
So lieg ich, warte auf den Tod,
denn dieser macht mich frei.
Verfasser unbekannt
Hundegedicht
Ein treues Herz, ein treuer Blick,
das gibt´s noch auf der Welt-
denn auch im Schmerz-
nicht nur im Glück
ein Wesen zu Dir hält.
In Freud und Leid, zu jeder Stund´,
hält einer treu zu Dir: Dein Hund.
Er dankt für jedes kleine Glück
und blickt Dich an beseelt.
Er spricht zu Dir mit seinem Blick,
da ihm die Sprache fehlt.
Erkenn´ den Wert, bevor´s zu spät,
sei gut zu Deinem Tier-
denn wenn Dein Hund einst von Dir geht,
wer hält dann die Treue Dir?!
Autor unbekannt
Dein Hund
Ein Hund ist doch das Beste auf der Welt,
auch wenn er ab und zu mal lauthals bellt.
Den einen stört´s, den anderen nicht,
für mich hat das kein Gewicht.
Der eine sieht den Hund als Vieh,
der andere sagt: "Er ist ein Genie!"
Wieder andere reden nicht groß rum,
sagen einfach: "Hunde sind dumm!"
Auch viele sagen: "Die gehören an die Leine,
egal ob große oder kleine!"
Dann gibt es Leute, die haben es satt,
sagen einfach: "Hunde gehören nicht in die Stadt!"
Nun frag ich Euch, wie paßt denn das?
Wer bringt Euch Glück, wer nimmt Euch Last?
Wer läßt Blinde wieder sehen,
wer läßt die Trauer von Euch gehen?
Wer läßt Einsame nicht allein,
wer nimmt Kranken ihre Pein?
Wer gibt uns täglich soviel Glück
und erwartet dafür nichts zurück?
Wer macht das Leben für uns rund?
Du weißt es genau, es ist Dein Hund!
Verfasser unbekannt
Hundeaugen
Hundeaugen, wunderschön,
sehen dich strahlend an.
Sagen : "Woll´n spazieren gehen,
komm zieh dich jetzt schon an!"
Leuchten, wenn du kommst nach Hause,
liebend schau´n sie hoch zu dir.
Schwänzchen wedeln, Bäuchlein kraulen!
"Bitte bleib doch jetzt bei mir!"
Manchmal können sie auch sagen:
"Habe etwas angestellt...
Sei mir bitte nicht mehr böse,
mach sie wieder heil, die Welt!"
Könnte man denn solchen Augen
ernsthaft wirklich böse sein?
Ist doch dieses große Wesen
unser ganzer Sonnenschein.
Christina Telker
Herz gesucht
Herz gesucht, auch leicht getragen,
und nicht kreislaufstörungsfrei,
aber fähig gut zu schlagen
und vor allem herzlich treu.
Das im Dünnen und im Dicken,
stets Gefährte bleibt und Freund
und aus völlig freien Stücken
ehrlich ist - und nicht nur scheint!
Das nicht lügt und nicht gemein ist
und nie ander´n sich verschreibt,
das, wenn man in Not alleine ist,
trotzdem da ist - und auch bleibt.
Herz gesucht! - und schon gefunden,
klug, bescheiden und gesund,
treu sogar mit Überstunden:
DENN ICH HABE EINEN HUND!
Verfasser unbekannt
Mein Glück...
Wenn ich mit meinem Auto auf den Hof fahre,
beobachten das schon die schönsten braunen Doggen-Augen vom Fenster aus!
Wenn ich die Treppe hinauf gehe und vor der
Wohnungstür stehe,
haben mich die kuscheligsten und besten Doggen-Ohren der Welt schon längst gehört!
Wenn ich dann die Tür öffne und die Wohnung betrete,
kommt mir eine Welle voller Freude entgegen.
Freude, die man mit Worten gar nicht beschreiben kann!
Freude, die so ehrlich und unbegrenzt ist
und die mein Leben täglich mit neuem Glück erfüllt!
I.Hepke
Dein Hund
Wenn alle dich meiden und hassen,
ob mit oder ohne Grund,
wird einer dich niemals verlassen
und das ist dein treuer Hund.
Und würdest du ihn sogar schlagen,
ganz herzlos und ohne Verstand,
er wird es geduldig ertragen
und leckt dir dafür noch die Hand.
Nur Liebe und selbstlose Treue,
hat er für dich immer parat!
Er beweist es dir täglich aufs neue,
wie unsagbar gern er dich hat.
Nennst du einen Hund dein eigen,
wirst du nie verlassen sein
und solltest du vor Einsamkeit schweigen,
du bist niemals allein.
Wird einst der Tod dir erscheinen
und schlägt dir die letzte Stund´,
wird einer bestimmt um dich weinen
und das ist dein treuer Hund.
Drum schäm dich nicht deiner Tränen,
wenn einmal dein Hund von dir geht!
Nur er ist, das will ich erwähnen,
ein Wesen, das stets zu dir steht.
D.Trautwein
|
|
|
 |
|
www.brutus-vom-klostergarten.de
I.Hepke |
|